Am Rande des Spreewalds, in Steinreich im Landkreis Dahme-Spreewald, bewirtschaftet die Familie Frehn ihren Biohof Schöneiche seit 2004 auf rund 380 Hektar nach Naturland-Richtlinien. Bekannt ist der Betrieb vor allem für seine Bio-Spreewaldgurken, dazu kommen Speisekartoffeln, Kürbisse in mehreren Sorten wie Hokkaido, Butternut und Riesenkürbis, sowie Dill, Zwiebeln und Beerenfrüchte wie Johannisbeeren, Hagebutten, Aronia und Sanddorn. Ergänzt wird das Sortiment durch Getreide.
Der Hof zeigt, wie moderner Bio-Ackerbau in Brandenburg aussehen kann: Eine eigene Photovoltaik- und Agri-PV-Anlage versorgt den Betrieb, moderne Aufbereitungs- und Abpackanlagen sorgen für die Verarbeitung direkt vor Ort, und beim Anbau kommen inzwischen auch Farmroboter zum Einsatz. Zur Erntezeit der Gurken sind bis zu 38 Helfer im Feld unterwegs – ein Bild, das die Region seit Jahren prägt. Als Demobetrieb für ökologischen Landbau gibt der Hof zudem Einblicke in nachhaltige Anbaumethoden.
Die Naturland-Zertifizierung steht für ökologischen Bodenschutz durch Gründüngung und Stickstoffbinderpflanzen. Vermarktet werden die Produkte vor allem an Verarbeiter und den regionalen Handel – ein Stück Spreewald, das seinen Weg in viele Berliner und Brandenburger Küchen findet.