Hofgut Holland im oberschwäbischen Ochsenhausen, Landkreis Biberach, wirtschaftet seit 1989 ökologisch und ist seit 1991 Mitglied beim Anbauverband Naturland – getragen von drei Generationen einer Familie, die Bio nicht als Siegel, sondern als Grundhaltung versteht.
Auf den Bio-Äckern wächst ein breites Spektrum an Getreide: Weizen, Dinkel, Emmer, Roggen, Hafer, Gerste und Triticale, dazu Leguminosen wie Ackerbohnen, Erbsen und Sojabohnen. Öko-Schweine werden auf dem Hof gehalten, außerdem erzeugt der Betrieb Saatgut, Heu, Brennholz und Kompost. Wer als Bio-Landwirt in der Region Saatgut sucht, findet im Hofgut Holland eine Ausgabestelle über die Naturland-Marktgesellschaft.
Was diesen Betrieb aus dem Biberwald-Gebiet besonders macht: Er denkt über die eigene Ernte hinaus. Eine Biogasanlage versorgt den Hof mit regenerativem Strom und Wärme, eine mobile Soja-Toastanlage ergänzt die Verarbeitung, und als Partnerbetrieb im Bodenfruchtbarkeitsfonds engagiert sich der Hof aktiv in Forschung und Bodenerhalt. Naturschutzwiesen mit Altgrasstreifen schaffen Lebensraum für Insekten und Kleinsäuger. Wer mehr erfahren oder Kontakt aufnehmen möchte, findet weitere Informationen unter hofgut-holland.de.